Hintergrund

Unter dem Titel Zur kleinen Form. Schmutzige Bilder und scharfe Töne in Zeiten der Corona-Krise
beschäftigten wir uns über zwei Semester hinweg im Zuge eines Projektstudium mit Seh- und Umgangsweisen mit der Pandemie und dem dahinterstehenden Begriff der Krise. Das Seminar begann mit dem ersten Lockdown und begleitete so meinen Prozess im Umgang mit der Corona-Krise, der sich durch
folgende Schlagworte beschreiben lässt: Ungewissheit, Ängstlichkeit, Überforderung, Analyselust,
Verstehen-Wollen, Wut, Akzeptanz, Müdigkeit. Ausgehend von dieser Beschreibung meiner unter-
schiedlichen Zustände erlernte ich im Projektseminar Theorieansätze der kleinen Form (mit
Deleuze/Guattari), die als theoretischer Unterbau dazu dienen können, den Ansatz, die Pandemie als Sehorgan zu verstehen, zu befragen.

Dazu ein Ausschnitt aus der Projektseminarbeschreibung:

© Agnes Humboldt Universität zu Berlin

Ich begann über das Semester hinweg, mir einen Begriffsapparat zu erarbeiten, der mich die Pandemie betrachten und auch verstehen ließ. Die hier vorzufindende Website ist das Resultat meiner Auseinandersetzung und soll sowohl zum Überblick über getätigte Recherchearbeit dienen, als auch die transversale Verweisstruktur als Form betonen, die innerhalb dieses Begriffsapparats besteht. Dabei gibt es keine linerare Blickführung: Ausgehend von den drei Hauptbegriffen, Begriffe der Pandemie, Feministische
Wissenschaftskritik
und einer Selbstpositionierung, die das Grundgerüst bilden, in dem ich versuche, mich der gegenwärtigen globalen Corona-Krise anzunähern, werden verschiedene Analysen und
Definitionen betrachtet und verknüpft. Die Besucher_innen dieser Website sind dazu aufgerufen, sich nach Belieben durch die Begriffe zu klicken und dabei eine eigene Blickführung zu generieren.
Aufzufindende Textabsätze behaupten dementsprechend keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bieten Analyse- und Verweismöglichkeiten an, die dazu aufrufen, zu überlegen und zu kritisieren und Ansätze weiter zu denken.

Vorliegende Website ist ein Kommunikationsangebot, das nach Belieben erweitert werden kann.